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Versuche zu finden; 2018

Galerie Bordsteinschwalbe, Graz

Leerraum füllen – poetisch, gedrängt, mit Porzellan.

Dicht aneinander, sich gegenseitig in Koffern geformt, entstanden im Versuch, poetische Worte in plastischer Gestalt zu formen. Die gezeigten Objektreihen erzählen vom Reisen als Fortbewegung nach außen hin, dem Aufbrechen der bisherigen Hülle, sowie dem Bedürfnis neuen Umraum für sich zu finden und diesen zu adaptieren.

Die Ausstellung Versuche zu Finden bezieht sich auf ein selbstgeschriebenes Gedicht, von welchem ausgehend eine Objektreihe bestehend aus drei Koffern mit dem zentralen Material Porzellan umgesetzt wurde.

Das für die Bordsteinschwalbe charakteristische 3,20 m tiefe Loch im Boden der Galerie wurde mit einer Installation, in welcher im Mittelpunkt ein Koffer steht, bespielt. Die räumlichen Begebenheiten des Lochs wurden dazu so manipuliert, dass dieses zum Großteil verdeckt wird. Das Thema der zwei im Raum gezeigten, mit Porzellanobjekten gefüllten, Koffer wird für diese Installation aufgegriffen, jedoch zeigt diese den Versuch der Raumerweiterung nach außen hin. Hierzu wird der Boden des Koffers, welcher sich auf Bodenniveau befindet entfernt. Das Einziehen einer Projektionsebene, wird der direkte Blick auf den Boden verwehrt. Die auf die Projektionsebene projizierten Bilder zeigen Porzellanobjekte mit neuen Umraum, sie sind scheinbar aus dem Koffer genommen, an neuen Orten platziert und haben sich in ihrer Form an neue örtliche Begebenheiten angepasst.

 
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