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Portfolio

Alter Ego | Porzellanpelz, 2019

 

Porzellan

37 x 27 x 14 cm

Nähe (Arbeitstitel), 2019

Gips, Kreidegrund, Fotografie

<workinprogress>

Aktion – Reaktion, 2019

 

Porzellan, Seil, Haken

>workinprogress<

Monolog einer Serie; 2018

 

Saphir Keramik, Glasfaser

93 x 93 x 13 cm

ich weiß, ich bin
wie meinesgleichen,
doch stehe ich
für mich allein,
umringt von Formen,
die mir gleichen
und wünscht ich könnte
anders sein.

Um diesem Drang
nun nachzugehen,
nehm´ ich das an,
was mich durchdringt,
verändre mich
und muss gestehen,
dass dies mich auch nicht näher bringt

ans Ziel
der Gleichheit zu entfliehen,
da ich noch immer
bin wie sie.

 

Ausstellungsansicht Gruppenausstellung Keramiksymposium Gmunden 2018, K-Hof Kammerhofmuseen Gmunden

Fallstudie; 2018

Steingut, Fotografie, Holzkiste

80 frames; 2018

mixed-media

Saphirkeramik, gebrannt und ungebrannt, Diaprojektor

Versuche zu finden; 2018

Galerie Bordsteinschwalbe, Graz

Leerraum füllen – poetisch, gedrängt, mit Porzellan.

Dicht aneinander, sich gegenseitig in Koffern geformt, entstanden im Versuch, poetische Worte in plastischer Gestalt zu formen. Die gezeigten Objektreihen erzählen vom Reisen als Fortbewegung nach außen hin, dem Aufbrechen der bisherigen Hülle, sowie dem Bedürfnis neuen Umraum für sich zu finden und diesen zu adaptieren.

Die Ausstellung Versuche zu Finden bezieht sich auf ein selbstgeschriebenes Gedicht, von welchem ausgehend eine Objektreihe bestehend aus drei Koffern mit dem zentralen Material Porzellan umgesetzt wurde.

Das für die Bordsteinschwalbe charakteristische 3,20 m tiefe Loch im Boden der Galerie wurde mit einer Installation, in welcher im Mittelpunkt ein Koffer steht, bespielt. Die räumlichen Begebenheiten des Lochs wurden dazu so manipuliert, dass dieses zum Großteil verdeckt wird. Das Thema der zwei im Raum gezeigten, mit Porzellanobjekten gefüllten, Koffer wird für diese Installation aufgegriffen, jedoch zeigt diese den Versuch der Raumerweiterung nach außen hin. Hierzu wird der Boden des Koffers, welcher sich auf Bodenniveau befindet entfernt. Das Einziehen einer Projektionsebene, wird der direkte Blick auf den Boden verwehrt. Die auf die Projektionsebene projizierten Bilder zeigen Porzellanobjekte mit neuen Umraum, sie sind scheinbar aus dem Koffer genommen, an neuen Orten platziert und haben sich in ihrer Form an neue örtliche Begebenheiten angepasst.

 

ohne Titel, ohne Anrede; 2017

Museum für Geschichte Graz, Universalmuseum Joanneum

Das Konzept zur keramischen Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Kleidung im alltäglichen Leben und greift die Frage auf, wie eine künstlich geschaffene Oberfläche die Wirkung auf das Gegenüber verändert. Durch die bewusste Wahl der Kleidung nehmen wir Einfluss auf die Art und Weise, wie wir von unserem Umfeld wahrgenommen werden wollen.

Die Beschäftigung mit den vielschichtigen Aspekten von Kleidung als Präsentationsfläche, als Verfremdung von Identität durch Überlagerung, sowie als Infragestellung von klassischen Rollenbildern zieht sich wie ein roter Faden durch die plastischen Objekte der Installation ohne Titel, ohne Anrede.

Das Nebeneinander von zeitgenössischer Keramik und den Objekten der Kulturhistorischen Sammlung des Museums für Geschichte erzeugt ein Spannungsfeld, in dem Fragen zum Wandel von Kleidung und Kleidungsnormen von einst und heute aufgeworfen werden. Das scheinbare Fließen der Porzellanobjekte verdeutlicht die sich ständig verändernden Kleidungsnormen mit den dahinterstehenden Werten und gesellschaftlichen Übereinkünften. Die Unterschiede in der Oberflächengestaltung heben die Diversität der einzelnen Objekte hervor und nehmen Bezug auf verschiedene Kleidungsstile.

Die keramische Installation soll als Intervention auf die Gewichtung, die wir als Gesellschaft der Kleidung zuschreiben, aufmerksam machen. Das Übertragen der Thematik des Kleidens, Verhüllens und Überdeckens auf keramische Objekte, deren Materialität mit der der Kleidung deutlich kontrastiert, legt neue Bedeutungsebenen frei und eröffnet Fragen nach Beständigkeit und Wandel.

keine besondere bauliche Maßnahme; 2016

Flut, Welle, Strom, Lawine…

Wörter, die in den letzten Jahren oft von den Medien in Gebrauch genommen wurden.

Doch nicht etwa im üblichen Kontext mit Naturkatastrophen, sondern im Zusammenhang mit der aktuellen Flüchtlingspolitik. Begriffe und Metaphern, die ohne nachzudenken in diesem Kontext verwendet werden, führen beim Menschen automatisch, ob gewollt oder ungewollt, zu einem Gefühl der Bedrohung, der Hilflosigkeit. Denn Naturkatastrophen sind etwas, auf das wir keinen Einfluss nehmen können.

Keine besondere bauliche Maßnahme versinnbildlicht diesen fehlplatzierten Sprachgebrauch der Medien. Unzählige kleine individuelle Porzellanplättchen scheinen sich als Welle über einen kleinen Holzschemel zu bewegen und verdeutlichen dabei die Hürde, die den Flüchtlingen in den Weg gestellt wird. Und zwar handelt es sich hierbei nicht um das Unwort des Jahres 2015 „besondere bauliche Maßnahme“, sondern um die größte Hürde, die der Akzeptanz in der Gesellschaft. Einer Gesellschaft, in der alles Neue und Ungewohnte meist als Bedrohung gesehen wird.

o.T.; 2016

Objekt, Steinzeug, Raku

30 x 13 x 13 cm

o.T.; 2015

Objekt, Porzellan

25 x 9 x 20 cm